Präha Langen Institut
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Tanz- und Ausdruckstherapeut/in

 

Tanz- und Ausdruckstherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, welches sowohl am Körper des Klienten ansetzt als auch an den kreativen Prozessen, die sich in der Therapie ereignen.

Tanz und Bewegung werden dazu verwendet, den therapeutischen Prozess in Gang zu setzen, ihn zu strukturieren und bis zum Ende durch zu erarbeiten. Er ist Medium für die Diagnostik und die Gestaltung der therapeutischen Beziehung. Der Tanz dient als Zugang zum Unbewussten und als Medium der Bewusstwerdung.

Die Beobachtung der Körpersprache ist von besonderer Bedeutung, wenn der Klient nicht über die verbale Sprache zugänglich ist, wenn die Störungsursache in einer vorsprachlichen oder körperlichen Erfahrung liegt oder wenn er Unsagbares zu bewältigen hat.

Der Mensch drückt nicht nur seine innere Situation durch seine Körperbewegungen aus. In der Therapie lernt er, durch bewusstes Gestalten seiner Bewegung sein Inneres zu verstehen und positiven Einfluss zu nehmen auf sich und seine Umwelt. Tanz- und Ausdruckstherapie erwuchs aus der gesellschaftlichen und kulturellen Revolution des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts und wurde erstmalig in den USA in den vierziger Jahren klinisch angewendet. In Deutschland etabliert sich seit nunmehr zwanzig Jahren die Tanz- und Ausdruckstherapie im therapeutischen, präventiven und rehabilitativen Gesundheitswesen.